Seit ihrer Gründung im Jahr 1877 begleitet die Compagnie des Transports Strasbourgeois (CTS) den Ausbau des von der Gebietskörperschaft festgelegten öffentlichen Verkehrsnetzes. Tagtäglich stellen sich ihre Mitarbeitenden den neuen Herausforderungen im Dienste der Mobilität.
Ihr Pioniergeist zeigt sich im Laufe der Jahre immer wieder: 1912 wird die CTS das erste gemischtwirtschaftliche Unternehmen Frankreichs; 1928 bringt sie die ersten Stadtbusse auf die Straßen; 1994 läutet sie die Rückkehr der modernen Straßenbahn ein; und 2017 verkehrt die erste französische grenzüberschreitende Tram zwischen Straßburg und Kehl und unterstreicht damit ihre Rolle in der europäischen Zusammenarbeit und der nachhaltigen Mobilität.
Seit 2019 ist die CTS ein öffentlich-regionales Unternehmen. Es ist mehrheitlich im Besitz der Eurométropole de Strasbourg (79,95 %); 20 % hält die Region Grand Est und weitere 0,05 % sind im Besitz der Stadt Kehl. Dieses Modell fördert Synergien und gewährleistet eine transparente Leitung. Seit 1. Januar 2021 ist die CTS durch einen 10-Jahres-Lizenzvertrag an die Eurométropole gebunden und leistet ihren Beitrag zur Transportpolitik von deren 33 Gemeinden. Ihr Aufsichtsrat, bestehend aus Vertretern der Gebietskörperschaften und Mitarbeitenden, spiegelt diese geteilte Unternehmensleitung wider.
Aktuell hat die CTS zwei komplementäre Aufgaben: einerseits betreibt sie das öffentliche Personentransportnetz, um den täglichen Verkehrsbetrieb zu vereinfachen, andererseits entwickelt, baut und finanziert sie die notwendigen Infrastrukturen, von Straßen bis hin zu „Park & Ride“-Parkplätzen. Mit rund 140 Millionen jährlichen Fahrten und einem zu 100 % sauberen Park verkörpert sie einen modernen, bürgerschaftlichen und verantwortungsbewussten öffentlichen Dienst, der sich voll und ganz für den ökologischen Wandel und die Schaffung einer nachhaltigen Mobilität von morgen einsetzt.

